Wo älter werden? Natürlich im Quartier!

In Kürze: Das Pilotprojekt «Älter werden im Quartier» in Frauenfeld zeigt: Beteiligt man die Quartiersbevölkerung aktiv, lassen sich wichtige Entwicklungen anstossen. Auf diese Weise kann das Gemeinwesen vorangebracht und ein zufriedenes Älterwerden in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden.

Das Engagement einer Stadt

Die Schweizer Bevölkerung wird immer älter. Das wissen wir. Was wir noch nicht wissen ist, wie wir mit dieser Entwicklung umgehen sollen. Das Ziel wäre, dass alle Menschen eine soziale Infrastruktur und Versorgung vorfinden, die ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen entsprechen – in jeder Lebensphase.

Was wünschen Sie sich im Alter? Wo wollen Sie leben? Wie wollen Sie Ihre Freizeit verbringen? Wo wollen Sie sich engagieren? Wer soll Ihnen helfen, wenn Sie nicht mehr alles selber können?

Bei Unterstützungs- und Pflegebedarf möchte die Mehrheit der Bevölkerung weiter im eigenen Privathaushalt leben (siehe NZZ vom 26.6.2017). Die Stadt Frauenfeld im Kanton Thurgau hat diesen Grundsatz «ambulant vor stationär» bereits vor mehreren Jahren in ihr Alterskonzept aufgenommen.

Als eine Massnahme im Alterskonzept wurde das Pilotprojekt «Älter werden im Quartier» im Quartier Kurzdorf lanciert. Dies mit dem Ziel,  älteren Menschen das selbständige Wohnen und Leben im Quartier so lange wie sinnvoll zu ermöglichen.

Zielsetzungen des Projektes

– Die Bevölkerung zum Mitwirken mobilisieren
– Das Quartier beleben und Unterstützung für ältere Menschen fördern
– Das Engagement vor Ort fördern und stärken
– Konkrete Projekte im Bereich der Nachbarschaftshilfe starten
– Ideen zu neuen Wohnformen erhalten
– Die Zusammenarbeit der ambulanten Dienstleistungsanbietenden im Sozial- und Gesundheitsbereich fördern (Kuchen 2016)

Für die Umsetzung des Pilotprojekts wurde das Institut für Soziale Arbeit der Fachhochschule St.Gallen (IFSA-FHS) beauftragt. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Age-Stiftung und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. Die wissenschaftliche Evaluation erfolgte durch Careum Forschung (Forschungsinstitut der Kalaidos FH Gesundheit), Programmbereich Ageing at home.

 

AWIQ – in Kürze

Das Projekt «Älter werden im Quartier» – auch AWIQ genannt – begann 2014 mit einer Vorbereitungs- und Analysephase. In dieser Zeit wurden die Ideen und Visionen der Quartiersbevölkerung zum Thema Älterwerden im Quartier ermittelt.

Sechs Themen kristallisierten sich dabei  heraus, die in einer «Konkretisierungsphase» mit weiteren Freiwilligen noch genauer bestimmt wurden. Nachdem die Steuergruppe die Schwerpunkte genehmigt hatte, wurden Konzepte für die Umsetzung der Themen erarbeitet.

Im März 2015 konnten die Arbeitsgruppen beginnen, ihre Ideen umzusetzen und Anfang 2016 in die Betriebsphase starten. Mit der Betriebsphase wurde auch die externe Projektleitung IFSA-FHS durch den Amtsleiter Alter und Gesundheit der Stadt abgelöst.

Abgeschlossen wurde das Pilotprojekt mit einem Fest im Juni 2017. Die entwickelten Angebote sind seitdem weiterhin gut im Quartier verankert. Eine Ausweitung von AWIQ auf andere Stadtgebiet wird angestrebt.

Awiq Aelter werden im Quartier, Planung | Bild: richtblick/A. Jakovac
Planungsphase (Bild: richtblick AG)
Folgende Angebote wurden im Kurzdorf erfolgreich realisiert:

«Kurz-Dorf-Träff», ein Begegnungsort für die Quartierbevölkerung: Einmal in der Woche treffen sich durchschnittlich 20–30 Gäste im Alter von 50–70 Jahren. Das Angebot von Spielen, Kaffee, Kuchen etc. wird durch ein spezifisches Programm ergänzt (z. B. Gedächtnistraining, Singen, Vorträge, Geschichten erzählen).

– Nachbarschaftshilfe: Sie bietet vorübergehende Unterstützung in Notsituationen. Die Nachbarschaftshilfe konkurrenziert die professionellen Angeboten nicht, sondern ist eine von Freiwilligen angebotene Ergänzung.

– Talentbörse: Bei der Talentbörse werden Fähigkeiten und Talente intergenerativ ausgetauscht, ohne dass dafür irgendeine Gegenleistung erwartet wird.

– Interessengruppe (IG) Wohnen im Alter: Sie hat zum Ziel, ein generationendurchmischtes Wohnprojekt im Quartier zu realisieren.

– Arbeitsgruppe (AG) Verkehr: Sie erstellte eine Situationsanalyse mit Umsetzungsideen zu den Bushaltestellen und zur Handhabung der Billettautomaten.  Nach der Übermittlung der Vorschläge an die zuständige städtische Amtsstelle wurde die Gruppe aufgelöst.

– Überblick zu Angeboten im Kultur- und Sportbereich: Eine ausführliche Zusammenstellung aller Angebote innerhalb des Quartiers und auf dem ganzen Stadtgebiet wurde an die städtische Fachstelle für Alter und Generationenfragen weitergeleitet.

Mehr erfahren über AWIQ? Weitere Informationen finden sie hier.

 

Awiq Aelter werden im Quartier, Kurzdorfträff, Spielenachmittag | Bild: richtblick/A. Jakovac
Spielenachmittag im «Kurz-Dorf-Träff» (Bild: richtblick AG)

Partizipation: das A und O des Projektes

Von Anfang an überraschte das Quartier Kurzdorf mit einem überaus grossen Engagement für das Thema «Älter werden im Quartier». Bereits in den Anfangsphasen waren mehr als 20 Personen daran beteiligt, Ideen zu bearbeiten. Auch in der Umsetzungs- und Betriebsphase konnten genügend aktive Personen gefunden werden, um die Angebote in Gang zu bringen. Heute engagieren sich rund 75 aktive Freiwillige.

Aber wer sind diese Freiwilligen? Die Gruppe der an AWIQ-Teilnehmenden ist vielfältig und gut durchmischt – von der jungen Mutter mit Migrationshintergrund über IV-Beziehende, Pensionierte, neuzugezogene Personen im Quartier bis hin zu ehemaligen oder noch aktiven Personen mit einem (Sozial-)Berufshintergrund.

Als Motivation, sich im Projekt zu engagieren, nannten die Freiwilligen überwiegend den Wunsch, das Quartierleben aktiv mitzugestalten. In ihrem Engagement sahen sie auch persönliche Vorteile: von mehr sozialem Austausch im Quartier bis hin zur Beeinflussung der Umstände für das eigene Altern oder jenes nahestehender Angehöriger.

Dass Freiwilligenarbeit dort geleistet wird, wo sie auch mit einem persönlichen Nutzen verbunden werden kann, ist nichts Neues (vgl. Müller et al. 1988 ). Ähnliche Resultate lieferten auch die Befragungen des Projektes Carpe Diem  (Auch interessant: Blogbeitrag Carpe Diem? Herausforderungen aktives Rentenalter).

Durch das Engagement in AWIQ konnten die Freiwilligen nicht nur das Quartier mitgestalten, sondern sich auch individuell weiterentwickeln. Sie erwarben neue Fähigkeiten: von der Kassenführung bis zur Bedienung von Excel. Diese Kompetenzen haben sich die Engagierten allerdings – wie so oft im informellen Lernen – selber angeeignet (vgl. SBKF 2014, S. 268). Es gab keine Bildungsaktivitäten wie Workshops zur systematischen Befähigung im Rahmen vom Projekt.

Vom Projekt zur Selbstständigkeit

Partizipative Projekte sind selten Selbstläufer. So wurden während der Projektphase alle Arbeitsgruppen von der Projektleiterin der IFSA-FHS begleitet.

Der Projektleitung war es sehr wichtig, die Bevölkerung mit ihren Anliegen zu unterstützen. Der Leitgedanke lautete dabei: «Unterstützen! Die Bevölkerung soll selbst entscheiden. Ideen und Resultate sollen von der Bevölkerung selbst kommen.» Dabei stellten strategische Arbeiten, wie z. B. Konzepte schreiben, hohe Anforderungen an die Freiwilligen. Das Erfolgsrezept von AWIQ lag sowohl in der engen Begleitung als auch in der starken Motivation der engagierten Personen.

In der Betriebsphase zeigte sich, dass die Teilprojekte relativ selbständig den Betrieb aufrechterhalten konnten. Sie wurden zwar immer noch unterstützt, und zwar vom Amtsleiter Alter und Gesundheit der Stadt Frauenfeld, aber in einem deutlich geringeren Ausmass.

Geprägt war diese Zeit dadurch, dass die teilnehmende Bevölkerung kontinuierlich mehr Selbstbestimmung übernahm. In diesem Prozess waren Finanzierungsfragen (z. B. Kassenführung beim Begegnungsort) ein Knackpunkt. Die Herausforderungen bestanden vor allem darin, dass sich die Freiwilligen das nötige Wissen aneignen und grössere Verantwortung übernehmen mussten.

Mit Kommunikation zum Erfolg

Angebote sind nur dann erfolgreich, wenn sie auch genutzt werden. Um die Teilprojekte von AWIQ bei der Quartiersbevölkerung bekannt zu machen, wurden vielfältige Kanäle genutzt.

Kommunikationsmassnahmen und -kanäle

Regelmässige Berichterstattung in lokalen und kantonalen Medien
Viele gut besuchte Anlässe (z.B. Eröffnung Begegnungsort, Tag der offenen Türe)
Website
Newsletter
Flyer, die Freiwillige in ihrer Nachbarschaft verteilten, um für ihre Projekte zu werben
– Die Kommunikationsagentur richtblick wurde mit der journalistischen Dokumentation beauftragt

All diese Aktivitäten trugen dazu bei, dass sich AWIQ im Quartier und auch in der Stadt Frauenfeld erfolgreich etablieren konnte. AWIQ wurde als «Brand» bekannt.

Gut Ding will Weile haben

Noch lässt sich die Nachfrage bei einzelnen Angeboten steigern. Gerade bei der Nachbarschaftshilfe und der Talentbörse übertrifft die Zahl der Freiwilligen noch diejenige der nachfragenden Personen. Dieses Phänomen ist aber auch aus anderen Projekten bekannt.

Hier gilt es, erst einmal Geduld zu haben. Damit sich eine Kultur des «Hilfeannehmens» entwickeln kann, müssen die Angebote nicht nur genügend bekannt sein, sondern die Bevölkerung muss das nötige Vertrauen dazu erst einmal entwickeln. Es handelt sich dabei um einen Prozess, der eine gewisse Zeit und Offenheit benötigt.

Deshalb sollten keine voreiligen Schlüsse über Angebot und Nachfrage von Angeboten gezogen werden. Die Wirkung massgeblicher Quartiersentwicklung erschöpft sich nicht im Zählen geleisteter Hilfestunden. Auch ein gemeinsam geprägter und gelebter Begriff des «Älterwerdens im Quartier» ermöglicht einen lebendigen Austausch.

Eine kleine Zusammenfassung der Evaluation finden Sie hier:

Download der Slides als PDF Datei 540KB

Fazit

Nach fast drei Jahren Projektphase fragt sich sicher der eine oder die andere: Ist denn das Ziel errreicht worden, älteren Menschen das selbständige Wohnen und Leben im Quartier so lange wie sinnvoll zu ermöglichen?

Die wissenschaftliche Evaluation zeigt, dass erste Schritte in diese Richtung erfolgreich umgesetzt werden konnten. Die Bevölkerung wurde nachhaltig mobilisiert und hat eigene Angebote entwickelt, die das Leben im Quartier tatsächlich erleichtern. Es enstand keineswegs nur ein kurzlebiges Strohfeuer, das mit versiegenden Projektgeldern wieder zu erlöschen droht.

AWIQ braucht jedoch weiterhin Aufmerksamkeit, Engagement und Unterstützung in der Kommunikationsarbeit. Insbesondere sind realistische Erwartungen nötig. Es braucht Zeit, bis die Angebote zufriedenstellend genutzt werden. Denn: Hilfe und Unterstützung annehmen zu können, ist ein Prozess. Und dieser braucht die nötige Zeit!

Was denken Sie? Diskutieren wir doch darüber!

– Wie könnte man Ihrer Meinung nach das Älterwerden im Quartier erleichtern? Was bräuchte es dazu?

– Welche anderen Lösungen könnten Gemeinden anstreben, um das Älterwerden zu Hause zu ermöglichen?

– Engagieren Sie sich freiwillig oder haben Erfahrung mit der Begleitung von Freiwilligen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns!

Mehr erfahren

Hegedüs, A., Wepf, H., & Otto, U. (2017): Evaluation des Projekts «Älter werden im Quartier» Stadt Frauenfeld. Unveröffentlichter Endbericht (21 S.). Zürich: Careum Forschung. Volltext

Jakovac, A (2017): Älter werden im Quartier. Ein partizipatives Pilotprojekt im Frauenfelder Kurzdorf-Quartier 2014-2017. Schlussbericht zum Projekt

Kuchen, Sonya (2016): Älter werden im Quartier AWIQ. Ein Pilotprojekt der Stadt Frauenfeld im Quartier Kurzdorf. Schlussbericht zur Zeitspanne von Beginn des Pilotprojekts bis zum Start der Betriebsphase. St.Gallen: IFSA-FHS. Volltext

Müller, S., Rauschenbach, Th., Otto, U. (1988): Vom öffentlichen und privaten Nutzen des sozialen Ehrenamtes, In: Müller, S.,Rauschenbach, Th. (Hg.): Das Soziale Ehrenamt. Weinheim, S. 223-242. Volltext

Otto, U., Zanoni, S., Wepf, H. (2015). Evaluation des Projekts «Älter werden im Quartier» Stadt Frauenfeld. Zwischenbericht (26 S.). Zürich: Careum Forschung. Volltext

Anna Hegedüs

Anna Hegedüs, Mag. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Careum Forschung und promoviert in Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg (D). Forschungsinteressen: Patientenbeteiligung, psychische Gesundheit, Älter werden im Quartier und Privathaushalt.

2 thoughts on “Wo älter werden? Natürlich im Quartier!

  • 2018-02-09 at 09:23
    Permalink

    Vielen Dank für diesen schönen Bericht zu einer wie es scheint rundum geglückten Quartierentwicklungsinitiative. Mit geglückt meine ich erst mal nachhaltig und zwar in zweifacher Hinsicht:
    1) langfristig: Es ist offenbar gelungen, den Elan einer euphorischen Anfangsphase in einen ‘business-as-usual’-Alltagsbetrieb überzuführen.
    2) Nachhaltig im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit: Es ist offenbar gelungen, den Partizipationsprozess nicht nur im Anspruch, sondern in der gelebten Praxis, so integrativ zu gestalten, sodass Menschen aus unterschiedlichen Lebenslagen sich beteilig(t)en.
    Mich würde hierzu ganz besonders interessieren: Kann man aus der Projekterfahrung mögliche Erfolgsfaktoren ableiten, die es gelingen lassen, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen? Mich würde ferner interessieren: Ist es in diesem Projekt auch gelungen, dass Menschen sich in den Prozess/ in die Gestaltung eingebracht haben, die sich davor nicht oder kaum am Quartierleben beteiligten?
    Und noch eine letzte Anmerkung: Es wird noch mehr Nachfrage gewünscht und erwartet… aber sollte uns nicht auch die Tatsache, dass so viele Menschen bereit sind, ihre Tatkraft ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen zunächst mal ganz besonders freuen (und das tut es alle am Projekt Beteiligten ohne Zweifel) und dann aber vielleicht auch einladen, die strikte Zweiteilung in Angebot und Nachfrage zu hintersinnen; es wird offenbar nachgefragt, anbieten zu können 😉

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  • 2018-03-13 at 14:01
    Permalink

    Liebe Heidi
    Vielen Dank für deinen Kommentar. Bitte entschuldige meine viel zu verspätete Antwort.
    Gerne komme ich zuerst auf deine letzte Anmerkung zu sprechen: Eines unserer Erkenntnisse (das auch im Schlussbericht nachzulesen ist) war, dass die Engagierten sich sowohl als Anbieter als auch Nutzer bezeichneten. Gerade beim Begegnungsort und der Talentbörse/Nachbarschaftshilfe wurde das sichtbar. Entscheidend für das Fortbestehen von Angeboten ist die Motivation der Freiwilligen. Diese engagieren sich, wenn sie einen persönlichen Vorteil daraus ziehen können. Dazu gehört z.B. „sich gebraucht fühlen“ oder „etwas sinnstiftendes tun“. Ob diese Gefühle nun durch die Nachfrage nach dem Angebot oder durch andere Aspekte der Tätigkeit hervorgerufen werden, ist zweitrangig. Aber natürlich wäre es wünschenswert, wenn der positive Effekt der Angebote über die direkt involvierten (anbietenden) Personen hinaus spürbar wird.
    Der Einbezug von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft war eher schwierig. Schon in der Anfangsphase (bei der Erhebung der Bedürfnisse der Quartiersbevölkerung) konnten Menschen mit Migrationshintergrund nur schwer erreicht werden. Mehrsprachige Flyer waren hier nicht ausreichend. Erreicht wurden vorwiegend jüngere und bereits gut integrierte Personen. Ob auch Personen motiviert werden konnten, die sich bisher wenig am Quartiersleben beteiligt haben, wird aus der Evaluation leider nicht ersichtlich. Es wäre natürlich schön, wenn man sagen könnte, dass auch jene motiviert werden konnten, die bisher weniger aktiv oder integriert waren! Zukünftige Evaluationen könnten auch hierauf ein Augenmerk legen.
    Ich hoffe, ich konnte deine Fragen ausreichend beantworten 🙂
    Liebe Grüsse
    Anna

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