Sommer-, Sonne- und Gefahren-Zeit im und am Wasser

Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz Personen. Neun von zehn tödlichen Unfällen ereignen sich in offenen Gewässern, jeweils zur Hälfte in Seen und Flüssen. Wer schwimmen kann fühlt sich vermeintlich sicher, ist jedoch nicht automatisch vor dem Ertrinken verschont.  Es gibt Faktoren, die das Ertrinkungsrisiko erhöhen:Lifebuoy attached to a wooden wall

  • Selbstüberschätzung (Ausdauer, Kraft, Schwimmfähigkeit)
  • Unterschätzung der Situation (Strömungen, Wassertiefe, Wassertemperatur)
  • fehlende Sicherheitsmassnahmen (fehlende Aufsicht von Kindern, ungehinderter Zugang zu Wasserflächen, keine Auftriebshilfen)
  • Bewusstseinsbeeinträchtigung durch Alkohol- oder Drogenkonsum
  • psychische Erkrankungen (Selbsttötungsversuche)
  • vom Schwimmen unabhängige Ereignisse (z. B. Retten des ertrinkenden Hundes, Ertrinken beim Fischen durch Volllaufen der Fischerstiefel)
  • Erkrankungen (Unterzuckerung bei Diabetes, Epilepsie)
  • fehlende Wasserkompetenzen wie Tauchen, Schweben, kontrolliert atmen im Wasser, sich fortbewegen können (z. B. «Hundeschwumm»)

Im Frei- und Hallenbad sowie in offenen Gewässern gelten auch bei Überwachung Verhaltensregeln, die die Gefahren verhindern. Die Verhaltensregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) sind empfohlen. Wie Sie die Gefahren auch als Laie erkennen können, ist detailliert im neuen Buch «Erste Hilfe leisten – sicher handeln» vom Careum Verlag beschrieben. Das Buch ist in Zusammenarbeit  mit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) und anderen Partnern entstanden.

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Marion Leu

Marion Leu war im Careum Verlag für die Entwicklung, Produktion und Vermittlung von E-Books tätig. Mit E-Books im Unterricht lehren oder lernen erleichtert die Vor- und Nachbereitung - ein Erfolg in alle Richtungen.

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