Selbstbestimmt, aber sicher!?

In Kürze: Selbstbestimmung ist ein individuelles Bedürfnis, das wir für uns selbst gerne in Anspruch nehmen. Auch im Pflegealltag begegnet uns die Frage nach der Selbstbestimmung täglich. Geben wir diesem Thema den nötigen Raum und Respekt, den es verdient? Eine Auseinandersetzung mit einem vielschichtigen Thema.


Sei es im Spitalalltag, in Pflegeinstitutionen, in der ambulanten pflegerischen Versorgung oder in weiteren Einrichtungen: Überall sind Patientinnen und Patienten auf mehr oder weniger Unterstützung und Betreuung angewiesen. Wie begegnen wir dabei dem Thema «Selbstbestimmung»? Stören uns Patienten, die alles ganz genau wissen möchten? Oder sehen wir sie als mündige Menschen, die ein gezieltes Selbstmanagement betreiben? Nehmen wir als Pflegefachpersonen die Aufklärungs- und Informationspflicht genügend wahr, damit Patientinnen und Patienten für ihr eigenes Wohl entscheiden können? Bei meiner Arbeit in der öffentlichen Spitex hat sich mir dazu ein Satz aus dem Leitbild ganz besonders eingeprägt:

«Wir ermöglichen hilfsbedürftigen Menschen im Knonaueramt eine selbstbestimmte bestmögliche Lebensqualität im vertrauten Umfeld.»

(Spitex Knonaueramt, 2019)

Die nachfolgenden Ausführungen richten sich nach den Grundsätzen der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW. Diverse ihrer Publikationen tangieren oder behandeln das Thema Selbstbestimmung. Die Thematik ist eng verknüpft mit dem geltenden Recht in Bezug auf Urteilsfähigkeit und dem Kinder- und Erwachsenenschutzgesetz.

Definition von Selbstbestimmung
Die Definition der Selbstbestimmung basiert auf der Selbstbestimmungstheorie von Richard M. Ryan und Edward L. Deci. Sie gehen davon aus, dass Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit als Grundbedürfnisse unseres Wohlergehens betrachtet werden können. Werden diese Bedürfnisse nicht oder nur ungenügend erfüllt oder sogar fremdbestimmt, kann dies zu erlebter Frustration mit möglichen psychischen und physischen Auswirkungen führen. (Deci & Ryan, 2008)
Mit Selbstwirksamkeit Ans Ziel | Quelle: geralt/Pixabay.com
Mit Selbstwirksamkeit ans Ziel | Foto: geralt/Pixabay.com

Selbstbestimmung als Motivationsspritze

Das Bedürfnis nach Autonomie und Kompetenz kann durchaus Antrieb geben, mehr für seine eigene Gesundheit und einen gesünderen Lebensstil zu unternehmen. Ein gutes Selbstmanagement bei chronischen Krankheiten fördert eigene Problemlösungsstrategien und führt dadurch zu mehr Unabhängigkeit.

Patientinnen und Patienten der Spitex betonen regelmässig, ihre Selbstbestimmung möglichst lange erhalten zu wollen und kämpfen für ihre Unabhängigkeit. Dabei steht vor allem der Wunsch «zu Hause wohnen zu bleiben» im Vordergrund. Betroffene bauen sich dazu teilweise ein ganzes Netzwerk an Hilfspersonen auf und erhalten mit Willen und Kreativität ihre Ressourcen. Anderen wiederum ist selbst das zu viel und sie fühlen sich fremdbestimmt und eingeschränkt in ihrem Alltag. Entsprechend reduzieren sie die Hilfe auf das Allernötigste.

Support Kann Für Alle Beteiligten Notwendig Sein | Quelle: Workandapix/Pixabay.com
Support: Kann für alle Beteiligten notwendig sein | Quelle: Workandapix/Pixabay.com

Grenzen der Selbstbestimmung

Gerade in der Spitex-Arbeit berichten Mitarbeitende immer wieder von psychisch belastenden Situationen. Häufig handelt es sich um Pflegesituationen, in denen sie die Gesundheit von Patientinnen und Patienten gefährdet sehen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Oftmals sind demenzielle Entwicklungen oder ausgeprägte Einschränkungen in der Mobilität der Grund.

Trotz der hohen psychischen Belastung für Mitarbeitende sind gesetzliche Grundlagen massgebend für alle weiteren Schritte. Solange eine Person urteilsfähig ist, muss ihre Selbstbestimmung respektiert werden. Mit ihrer Zustimmung wird ein auf sie abgestimmtes Unterstützungsmanagement aufgebaut, das nach Möglichkeit auf bestehende familiale Strukturen zurückgreift. Daraus resultieren die unterschiedlichsten Lösungen. Oftmals können so angespannte Situation über längere Zeit entschärft werden.

In der ambulanten Pflege trifft man immer wieder auf Menschen, die Mühe haben, sich selbst zu versorgen. Es gelingt ihnen nicht mehr, sich ausreichend um ihr Wohlergehen zu kümmern. Liegt wegen einer Urteilsunfähigkeit eine klare Selbstgefährdung vor, so besteht gemäss dem Zivilgesetzbuch Meldepflicht. Auch die Spitexdienste kommen in solchen Ausnahmesituationen ihrer Meldepflicht nach. Dabei müssen sie sich an unterschiedliche kantonale Regelungen halten, um die berufliche Schweigepflicht nicht zu verletzen. Diese Massnahme ist aber als Notlösung zu verstehen.

Eine Einschränkung der Urteilsfähigkeit kann jede Person treffen. Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, ist es wichtig, sich frühzeitig mit Angehörigen auszutauschen und persönliche Wünsche und Vorstellungen anzubringen. Mit einem Vorsorgeauftrag und einer Patientenverfügung kann der Selbstbestimmung zusätzlich Nachdruck verliehen werden.

Das „Miteinander” Ist Entscheidend | Quelle: Tania_VdB/Pixabay.com
Das «Miteinander» ist entscheidend | Quelle: Tania_VdB/Pixabay.com

Pflege mit Fingerspitzengefühl

Wie können Pflegefachpersonen auf die Selbstbestimmung ihrer Patientinnen und Patienten Rücksicht nehmen?  

Ein Beispiel
Immer wieder begegnen wir Menschen mit einer demenziellen Erkrankung. Zu Beginn der pflegerischen Beziehung kennen wir sie kaum. Allenfalls können Angehörige Auskunft über Gewohnheiten und Rituale von Patienten geben. Es ist wichtig, dass gerade professionell Pflegende sich für diese Informationen interessieren und sie in der Pflege berücksichtigen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Gewohnheiten in der Körperpflege handeln, um Ernährung oder um Schlafrituale. Je mehr wir auf solche individuellen Bedürfnisse eingehen und sie mit unserer Pflege wertschätzen, umso besser können wir allfälligen Widerstand abbauen. Dabei ist es wichtig, als Team zu agieren und die Kontinuität zu ermöglichen.

Empfehlenswerte Literatur dazu:
DEMENZ der personen-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen von Tom Kitwood (Kitwood, Müller-Hergl, Güther, 2019)

Genauso bedeutend ist die Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen. Ihnen ist unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken. Gerade in häuslichen Pflegesituationen sind sie massgebend an der Pflege beteiligt und emotional eingebunden. Sie vertreten aus Liebe, Dankbarkeit oder manchmal auch aus Pflichtgefühl die Interessen ihrer Nächsten und investieren sehr viel Zeit für deren Wohlergehen.

Das Thema Selbstbestimmung ist sehr vielfältig. Es ist nicht nur ein individuelles Bedürfnis. Tagtäglich berücksichtigen interprofessionelle Teams in sämtlichen Bereichen des Pflegealltags die Bedürfnisse und Anliegen ihrer Patienten und zollen diesem Thema den nötigen Respekt.

*Dieser Beitrag entstand im Kurs «Schreibkompetenz» während des Studiums zum Bachelor of Science FH in Nursing der Careum Hochschule Gesundheit. Die Teilnehmenden wählten ein Thema, mit dem sie in der Regel in ihrem Berufsalltag in Berührung kommen. Die besten Beiträge wurden ausgewählt und für den Blog überarbeitet.


Literatur

Deci, E. L., & Ryan, R. M. (2008). Self-determination theory: A macrotheory of human motivation, development, and health. Canadian Psychology/Psychologie Canadienne, 49(3), 182–185. Link

Kitwood, T.M., Müller-Hergl, Ch., Güter, H. (2019). Demenz: der personen-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen. Bern: Hogrefe Verlag. Link

Konferenz für Kindes-und Erwachsenenschutz. (2019). Melderechte und Meldepflichten an die KESB. Zugriff am 10.3.2019. PDF

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften. (2019). Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis. Zugriff am 10.3.2019. Link

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften. (2018). Patientenverfügungen. Zugriff am 10.3.2019. Link

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften. (2005). Recht der Patientinnen und Patienten auf Selbstbestimmung. Zugriff am 10.3.2019. PDF

Schweizerische Eidgenossenschaft. (2008). Schweizerisches Zivilgesetzbuch (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht). Zugriff am 9.6.2019. Link

Spitex Knonaueramt. (2019) Unser Leitbild. Zugriff am 10.3.2019. Link

Diskutieren Sie mit!

  • Welche Erfahrungen machen Sie mit Selbstbestimmung in Ihrem Pflegealltag?
  • Wo sehen Sie Grenzen der Selbstbestimmung?
  • Welche Tipps und Tricks kennen und nutzen Sie, um die Selbstbestimmung Ihrer Patientinnen und Patienten zu stärken?
Mirjam Aschwanden

Mirjam Aschwanden

Seit 2015 arbeitet Mirjam Aschwanden als Dipl. Pflegefachfrau HF bei der Spitex Knonaueramt, zuerst als stellvertretende Zentrumsleiterin und anschliessend als Einsatzplanerin. Mittlerweile ist sie hauptsächlich im Qualitätsteam und im Bereich der Digitalisierung tätig. Sie hat kürzlich an der Careum Hochschule Gesundheit den Bachelor of Science in Nursing abgeschlossen und startet im Januar 2021 mit dem Masterstudium in Pflege.

7 thoughts on “Selbstbestimmt, aber sicher!?

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    2020-10-07 at 17:22
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    Liebe Frau Aschwanden,
    ihr Artikel hat mich angesprochen und das Thema Selbstbestimmung widerspiegelt viele Patientensituationen, die ich in meinen Pflegealltag mit chronisch kranken Menschen im Akutspital erlebe.
    Auch hier habe ich es mit Betroffenen zu tun, die viel Erfahrung und Wissen im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung mitbringen und ihren Alltag mit Willen, Kreativität und positiver Lebenseinstellung meistern. Hier ist eine empathische und partnerschaftliche Beziehung gefragt, die auf gleicher Augenhöhe stattfindet und Betroffene wie auch die Angehörigen in ihrem Selbstmanagement unterstützt.
    Die Angehörigen sind eine tragende Stütze und leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt. Ohne sie würde der Alltag oftmals nicht funktionieren. Selbstbestimmung setzt daher nicht nur bei den Bedürfnissen und Wünschen der Betroffenen an, sondern muss aus meiner Sicht auch das familiäre und soziale Netzwerk miteinbeziehen. Betreuende und pflegende Angehörige sind stark gefordert und brauchen oftmals Unterstützung sei es, um den Zugang zu Informationen zu erleichtern oder auch im Zusammenhang mit Entlastungsangeboten, damit sie gesund bleiben oder auch ihre Erwerbstätigkeit mit der Angehörigenpflege vereinbaren können. Was Sie oft im Vorborgenen und ganz selbstverständlich leisten, ist von unschätzbarem Wert und verdient grösste Anerkennung.

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    • Mirjam Aschwanden
      2020-10-08 at 08:10
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      Geschätzte Frau Fux
      Sie sprechen ein sehr zentrales und wichtiges Thema an. Betroffene aber auch ihre Angehörigen – ob Familie oder Freundeskreis etc. – sind oftmals durch Unfall oder Krankheit zeitlich aber vor allem auch emotional sehr stark gefordert. Es ist bei der Betreuung und Pflege von Patientinnen und Patienten enorm wichtig, das Umfeld genau so zu berücksichtigen wie die Betroffenen selbst. Dies ganz im Sinne einer familienzentrierten Pflege – “to think family”.
      Und ja….. die Selbstbestimmung von Betroffenen und Angehörigen zu berücksichtigen ist nicht nur ein Thema bei der häuslichen Pflege und Betreuung. Daher bin ich Ihnen sehr dankbar, wie offen und umsichtig sie dieses wichtige Thema auch für die stationäre Pflege und Betreuung aufgreifen. Wie sie sagen; die Angehörigenpflege verdient unseren grössten Respekt und ist auch aus gesellschaftlicher Sicht von unschätzbarem Wert (nicht nur monetär).

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      2020-10-09 at 09:56
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      Danke für die gute Anmerkung, Frau Fux, über den Einbezug des familiären und des sozialen Umfelds.
      Es ist wie mit der Freiheit des Einzelnen. Sie endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt (Kant).

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    2020-11-03 at 12:59
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    Liebe Mirjam

    Deinen Artikel finde ich sehr interessant. Ich denke auch, dass dieses Thema in Zukunft von immer grösserer Relevanz sein wird. Vorbei die Zeiten der Patienten, Bewohner, Klienten, welche alles still ertragen und sich nichts getraut haben zu sagen. Die jetzige ältere Generation und noch mehr die zukünftigen wollen selbstbestimmt sein und dies kann je nach Diagnose durchaus schwierig werden. Hier ist es wichtig die Biographie zu kennen und die Angehörige miteinzubeziehen. Das Kohärenzgefühl zu erhöhen, ist wichtig um ihnen das Werkzeug zur wirklichen Selbstbestimmung geben zu können. Auch denke ich, der Ansatz der lösungsorientierte Beratung wird immer wichtiger. Die chronisch Erkrankten sind Experten auf ihrem Gebiet und wissen genau wie es funktioniert. Da ist Potential für Konflikte, wenn nicht nach unserer evidenzbasierten Meinung Pflegehandlungen durchgeführt werden.
    Ein spannendes Thema, wo noch viel “nachgeforscht” werden kann und soll.

    Liebe Grüsse

    Christian (von der Neumi Klasse 🙂

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    • Mirjam Aschwanden
      2020-11-03 at 18:24
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      Lieber Christian
      Herzlichen Dank für dein Feedback!!
      Kundinnen und Kunden als auch Angehörige als Experten anzuerkennen und in den Pflege- und Betreuungsprozess einzubinden, ist sehr wichtig. Im ersten Moment kann dies die pflegerische Beziehung durchaus strapazieren. Gelingt es der Pflege das Selbstmanagement des Gegenübers weiter zu stärken und bereits vorhandene Lösungsstrategien aufzunehmen – manchmal ist da Kreativität gefragt – so kann dies zu unerwarteten und sehr erfreulichen Ergebnissen führen. Doch professionelle Pflege bedeutet auch Grenzen zu erkennen und die Selbstbestimmung zu gewähren.
      Beste Grüsse Mirjam

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    2021-01-22 at 15:14
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    Liebe Frau Aschwanden

    herzlichen Dank für den Beitrag zu einem äusserst aktuellen Thema.

    Ich arbeite im Stadtspital Waid auf der Palliative Care. Ich bin glücklich, dass wir als Behandlungsteam gemeinsam das Ziel verfolgen, dass Menschen ihre letzte Lebensphase selbstbestimmt gestalten können. Wir gehen von einem Menschenbild aus, das den Betroffenen selbst in ihrer Schwachheit weder Eigenständigkeit noch die Fähigkeit, einzuschätzen und zu entscheiden, abspricht. Um einen Rahmen zu schaffen, in dem Selbstbestimmung unterstützt wird, rücken für mich drei zentrale Punkte in den Vordergrund:
    -Symptommanagement
    -Information (über mögliche und zu erwartende Verläufe und über medizinische wie auch über supportive Möglichkeiten)
    -Kultur der gemeinsamen Entscheidungsfindung (Behandlungsteam, Betroffene, Angehörige)

    Ich erlebe in meinem Pflegealltag damit sehr viel Erfüllendes. Ich erachte es aber auch für wichtig, bei aller Euphorie, die sich bei mir gelegentlich einstellt, über die Grenzen der Selbstbestimmung zu reden. Oft begegnen mir Betroffene, denen es schwer fällt, sich an diesen erstrebten Prozessen zu beteiligen. Vielleicht, weil sie das ein Leben lang gar nicht gelernt haben. Oder weil die Situation sie derart erschöpft, dass sie dafür keine Kraft aufbringen. Oder weil ein kulturelles Verständnis von Krankheit ein ganz anderes ist, als ich es kenne. Dort scheint mir eine grosse Sensibilität für das Individuum, seine Geschichte und Bedürfnisse entscheidend. Damit «Empowerment» nicht überfordert, sondern vielleicht im ganz Kleinen passieren kann. Und eine grosse Portion Demut, wenn «Empowerment» nicht so «powerful» daherkommt, wie ich mir das gerne vorstelle. Wenn ich doch noch etwas mehr Verantwortung für jemanden weitertrage, als ich es mir gedacht hatte.

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    • Mirjam Aschwanden
      2021-01-25 at 08:53
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      Liebe Frau Müller

      Vielen herzlichen Dank für Ihren sehr informativen und auch persönlichen Kommentar.

      Es freut mich sehr zu sehen, dass sich in den letzten Jahren in allen Pflegebereichen – akut stationär, langzeit stationär oder auch ambulant etc. – eine einheitliche Haltung und Sprache entwickelt. Dies stärkt unser Wirken zu Gunsten unserer Patientinnen und Patienten und hat – wie sie es betonen – etwas sehr Erfüllendes.
      Empowerment, sei es auch im kleinen Rahmen, ist für die Betroffenen von grossem Wert und soll eines unserer Ziele im Pflegealltag darstellen.
      Gerade in Zeiten wie diesen, in der die Selbstbestimmung eingeschränkt und auch die zeitlichen pflegerischen Ressourcen sehr beschränkt sind, erscheint mir diese Haltung umso wichtiger. Es ist mir aber auch bewusst, dass es uns immer wieder aufs Neue fordert.

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