Was hat der Heuschnupfen mit der Ersten Hilfe zu tun?

Erste Hilfe leisten, sicher handelnDer Heuschnupfen an sich ist zwar lästig, aber harmlos. Alle Jahre wieder besucht uns der Heuschnupfen. Wir sehen kaum aus unseren geschwollenen Augen und die laufende Nase ist unsere stetige Begleiterin. Nicht wegzudenken ist das Niesen. Vom Niesen betroffen sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die uns mehrfach «Gesundheit» wünschen – was wir dankend annehmen und irgendwann dann doch nicht mehr hören wollen.

Wussten Sie, dass derselbe allergische Mechanismus wie beim Heuschnupfen lebensbedrohlich sein kann? Der Mechanismus kann nämlich zur sogenannten Nesselsucht mit Ausbildung einer Schwellung und Rötung der Haut und Juckreiz führen. Ein typisches Zeichen einer allergischen Reaktion.

Hilfreiche Massnahmen finden Sie im neuen Buch mit dem Titel Erste Hilfe leisten. Ordnen Sie mit dem neuen Buch «Erste Hilfe leisten, sicher handeln» die Beschwerden richtig ein, vertiefen Sie Ihr Wissen und meistern Sie Notfallsituationen.

Was tun Sie bei einer allergischen, lebensbedrohlichen Reaktion?

Bleibt eine allergische Reaktion auf ein umschriebenes Körperareal begrenzt, dann nutzen wir Crèmes etc. zur Behandlung. Weitet sich die Reaktion auf den gesamten Körper aus, kann die Schleimhaut der Atemwege hiervon betroffen sein und stark anschwellen. Bedrohlich zunehmende Atemnot ist die Folge.

Symptome von allergischen Reaktionen von Haut, Augen und Atemwegen sind im neuen Buch Erste Hilfe leisten beschrieben. Es gilt nun, die ersten richtigen Massnahmen zu treffen und sicher zu handeln.

Erste Massnahmen treffen bei handgrosser Hautreaktion:

  • Tragen Sie juckreizstillende Salbe auf
  • Kühlen Sie die betroffene Hautstelle

Erste Massnahmen treffen bei zunehmender Hautreaktion und Atembeschwerden:

  • Alarmieren Sie die Sanität 144
  • feuchte kalte Luft einatmen
  • Einnahme eigener Notfallmedikation

Die ausgeprägte Form einer allergischen Reaktion ist der anaphylaktische Schock. Die Autoren Köhle, Hürlimann und Herger vom Erste Hilfe Buch beschreiben diesen wie folgt:

„Durch die Freisetzung von Histamin und weiteren Mediatoren werden die Blutgefässe im Körper so stark erweitert und flüssigkeitsdurchlässig, dass es zu lebensbedrohlichem Blutdruckabfall oder zu einer lebensbedrohlichen Verengung der Atemwege kommen kann. Personen, bei denen eine Allergie bekannt ist, zum Beispiel auf Bienengift, und die daher bei Kontakt mit dem Gift stark allergisch reagieren, führen häufig eine Notfallspritze (z.B. EpiPen) mit sich. Ist eine Person nicht mehr imstande, sich diese lebenswichtige Spritze selbst zu verabreichen, ist sie auf Ihre Hilfe angewiesen.„

 Erste Massnahmen bei einem anaphylaktischen Schock:

  • Alarmieren Sie die Sanität 144
  • Anwendung des EpiPens

bei Bewusstsein:

  • hinlegen, Beine hochlagern

bei Bewusstlosigkeit mit normaler Atmung:

  • stabile Seitenlagerung

bei Bewusstlosigkeit ohne normale Atmung:

  • Herzdruckmassage

 Im Notfall sicher handeln

Vom lästigen Heuschnupfen zur lebensbedrohlichen Situation. Im neuen Buch «Erste Hilfe leisten» lernen Sie, sicher zu handeln. Erfahren Sie in verständlicher Sprache, wie Sie Notfallsituationen meistern.

Zusätzlich erhalten Sie interessante Informationen zu Krankheitsbildern und Symptomen, die keine Notfallsituation darstellen. Mit dem herausnehmbaren Notfallheft haben Sie auch unterwegs die einzelnen Handlungsschritte für erste Hilfemassnahmen in akuten Situationen griffbereit.

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Die Rega, der Schweizer Alpen-Club SAC, die Alpine Rettung Schweiz, die Rettungsschwimmer SLRG und der Schweizerische Samariterverbund und der Careum Verlag haben an diesem Buch mitgewirkt.

Marion Leu

Marion Leu ist im Careum Verlag für die Entwicklung, Produktion und Vermittlung von E-Books tätig. Mit E-Books im Unterricht lehren oder lernen erleichtert die Vor- und Nachbereitung - ein Erfolg in alle Richtungen.

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