Partizipative Gesundheitsforschung in der Praxis

Partizipative Forschung stand im Zentrum des Forschungskolloquiums Pflege Zürich. Die angeregte Diskussion zeigte: Es ist ein weiter Weg dahin. Und manche unternehmen die Reise noch zögerlich, während andere bereits den Gipfel erklimmen.
Damit partizipative Forschung gelingt, braucht es Patienten und Angehörige, die bereit und kompetent sind, Forschungsprojekte mitzuplanen und umzusetzen. Und Forschende, die ihre Kompetenzen teilen und Co-Forschende ernst nehmen.

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Notfallstation: «Meiner Mami geht es nicht gut!»

Eine Kindeswohlgefährdung wird meist erst zu einem späten Zeitpunkt erkannt – in der Regel erst auf der Kindernotfallstation.
Das niederländische «Haager Protokoll» setzt den Schwerpunkt deshalb bei den Eltern.
Wer wegen häuslicher Gewalt, Suchtmittelmissbrauch, psychischen Problemen oder nach einem Suizidversuch auf die Erwachsenennotfallstation gebracht wird, dem wird die Frage nach eigenen Kindern gestellt.
Auch in der Schweiz macht das niederländische Modell Schule, z.B. mit dem Pilotprojekt SPEK auf drei Zürcher Notfallstationen.

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Partner-Pflege und Lebenszufriedenheit

Das Gesundheitssystem ist angewiesen auf die oftmals unentgeltliche Arbeit von Angehörigen, die ihre Nächsten zu Hause betreuen und pflegen.
Wenig bekannt ist aber, wie und ob sich eine langjährige Pflegetätigkeit auf die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit von Angehörigen auswirkt.
Forschungsprojekte nutzen die Daten von Bevölkerungsbefragungen, um diese Forschungslücke schliessen zu können.

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