New Media @ Careum Congress 2014

Kennen Sie das?

“Social Media? Das kostet viel Zeit und wir wissen nicht , was es uns bringt – lassen wir es besser sein!”

Wir haben es gewagt! Der Careum Congress stand ganz im Zeichen der Social Media. Ein Novum für Careum. Und der Versuch hat sich gelohnt. Es fand ein reger Austausch auf Twitter und Facebook statt. Auch die Diskussionen auf dem Careum-Blog laufen rege.

Twittermap

Für einige von Ihnen waren die Social Media Tools am Careum Congress vielleicht auch neu. Oder Sie haben in Workshops und Parallel-Sessions zu dem Thema Neues dazugelernt?

– Drei Tipps zur besseren Kommunikation mit Web-2.0-Tools für Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen (Urs E. Gattiker und Jan Geissler) => PDF Folien

Hier die Präsentation. Tipp – einfach die URLs in der Präsentation anklicken um mehr Informationen zu erhalten

[slideshare id=32235231&doc=2014-03-17-workshop-komplett-140312125705-phpapp01&w=550&h=550] [slideshare id=32364208&doc=2014-03-17-careum-social-media-workshop-jan-geissler-10&w=550&h=550]

– Empowerment von Patientinnen und Patienten durch soziale Medien? (Edgard Eeckman => PDF Folien, Urs E. Gattiker, Sara Rubinelli => PDF Folien & Sebastian Sjoberg)

[slideshare id=32576557&doc=140316eeckmanempowerment-140321071836-phpapp02&w=550&h=550]

Diskutieren Sie mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitssektor über Ihre Erfahrungen! Hinterlassen Sie einen Kommentar unten. Wir freuen uns.

Haben Sie getwittert? Was sind Ihre Erfahrungen?
Twitter im Gesundheitssektor – hat das Zukunft?

Abonnieren Sie den Careum Blog als Newsletter. Dieser informiert Sie über die neuesten Entwicklungen bei Themen, die Careum bearbeitet.


Dr. Carola Fischer, Careum

Carola Fischer, Leitung Kommunikation Careum mit Erfahrungen in Kommunikationswesen und Fundraising von NPOs.
Ich habe einige Texte zu Herausforderungen im Management von Bühnenbetrieben verfasst.
Aktuell fesseln mich die Möglichkeiten, meine klassische Kommunikationsarbeit durch Social Media zielführend und gleichzeitig ressourcensparend zu unterstützen.

Vernetzen Sie sich mit mir über: LinkedIn
Sie erreichen mich via eMail oder telefonisch unter +41 (0)43 222 50 44.


11 thoughts on “New Media @ Careum Congress 2014

  • 2014-03-21 at 07:19
    Permalink

    Liebe Frau @carolafischer:disqus

    Zuerst will ich mich nochmals bei allen vom Careum bedanken für eine sehr gute Konferenz. Die Organisation war super, die Leute (z.B. Registrierung, Garderobe, etc.) waren alle sehr professional und haben uns allen viel geholfen – with a smile.

    Nun aber zum Thema in diesem Blog. Social Media und der Gesundheitssektor ist sicherlich spannend. Sie schreiben in Ihrer Kurzbio oben:

    Aktuell fesseln mich die Möglichkeiten, meine klassische Kommunikationsarbeit durch Social Media zielführend und gleichzeitig ressourcensparend zu unterstützen.

    Da wünsche ich Ihnen viel Glück. Meine Erfahrung kann man so zusammenfassen:

    Social Media sind nicht skalierbar (einfach anklicken – lesen Sie mehr) – Dialog braucht Zeit;

    Alle wollen gehört werden, doch immer weniger wollen zuhören

    Facebook, Twitter usw. sind toll um die Information schnell zu verbreiten. Langfristig is jedoch immer noch die Suchmaschine King, welche auf die guten Beiträge der Patientengrupp oder Klinik auf der Webseite oder Blog (einfach anklicken) verweist.

    Aber bei Careum findet der Dialog ja statt wie z.B. hier auf dem Blog – beeindruckend.
    Nochmals vielen Dank für eine Super Konferenz.
    Urs

    Reply
    • 2014-03-21 at 09:29
      Permalink

      Lieber Urs @WebUrs:disqus
      Danke für das Feedback und den hilfreichen Input. Das Feld der Social Media ist glaube ich nie ganz ausgeschöpft und man kann täglich dazulernen.
      Das Zuhören als wichtiger Bestandteil ist auf alle Fälle ein nützlicher Hinweis in der schnelllebigen Onlinewelt…
      Carola Fischer, Careum

      Reply
  • 2014-03-22 at 08:20
    Permalink

    Liebe Frau Fischer
    Der Careum Congress war visionär, zukunftsweisend (hoffentlich) und das Team hatte erst noch offene Ohren, um auf Wünsche von “Patienten” einzugehen!
    Ich war schon immer neugierig auf die Möglichkeiten beim Einsatz von Social Media. Das Coaching von Herrn Gattiker in der Vorphase und sein Workshop haben mich zusätzlich neugierig gemacht. Ich hoffe nun, dass ich meine Potentiale noch etwas erweitern kann. Es ist manchmal schwierig, Grenzen zu überwinden. Vielleicht hat das mit meinem Jahrgang zu tun.
    Herzlichen Dank und viel Erfolg
    Therese Stutz

    Reply
    • 2014-03-22 at 20:11
      Permalink

      Liebe Frau Stutz
      Es freut uns, dass Ihnen der Kongress gefallen hat. Und betreffend der Social Media: Ich glaube, das hat nichts mit dem Alter zu tun. Einfach ausprobieren und Erfahrungen sammeln ist sicher der einfachste Weg herauszufinden, was für einem funktioniert und was nicht – sei es nun privat oder geschäftlich.
      Carola Fischer, Careum

      Reply
  • 2014-03-22 at 17:01
    Permalink

    Genau wie Urs würde ich mich auch zuerst bei Careum bedanken für die exzellente Konferenz, und auch die Professionalität und Freundlichkeit von allen Mitwirkenden herausheben.

    Zum Thema Social Media: Als jemand der sich schon für mehrere Klienten und Organisationen um ihr Social Media Profil gekümmert hat, habe ich natürlich öfters die Frage gestellt gekriegt warum ein Social Media Profil wichtig ist für ihre Firma/Organisation/etc. Auf den ersten Blick, besonders für ältere Generationen, ist es nicht immer klar was der Nutzwert ist, was ich dann normalerweise wie folgend beantworte:

    ————————

    1. Verbindung mit Zielpublikum

    Dies ist einer der Hauptgründe, Social Media ist heutzutage für viele Leute, besonders die der jüngeren Generation, ein Teil ihres alltäglichen Leben. Viele Leute fangen ihren Tag mit Social Media an, der Kaffee am morgen bleibt, aber Printmedien weichen mehr und mehr zur Seite, und mehr und mehr Newsitems werden nicht von der Nachrichtenseite selber abgerufen, sondern werden von geteilten Links abgerufen und dann in den Social Media Bereichen weitergelinkt. Nicht präsent zu sein in Social Media bedeutet deswegen das man nicht richtig wahrgenommen wird in dieser neuen Art von “Public Discourse” der sich zur Zeit entwickelt.

    2. Kunden-Feedback

    Social Media erlaubt für effektiveres und schnelleres Feedback, z. B. bei Konferenzen können die Kongress-Organisatoren unmittelbares Feedback von den Teilnehmern kriegen und so gleich auf Beschwerden reagieren, oder Verbesserungsideen schneller durchsetzen.

    3. Marketing

    Social Media als tool selber ist kostenlos, und besonders durch hashtags bei Twitter hilft sehr einfach ein grösseres Zielpublikum zu erreichen. Dies funktioniert auch indirekt, auch Publikum ausserhalb wird erreicht durch das sharing von Links/Tweets/Posts und das “liken/favorizing” von hochgeladenen Artikeln, die dann von anderen in ihren eigenen Netzwerken gesehen werden.

    4. Bessere Verbreitung von neuesten Nachrichten

    Durch Social Media haben interessierte Kunden/Teilnehmer/etc. konstanten und schnellen access zu den neuesten Nachrichten zur Firma/Organisation.

    5. Alle anderen machen es auch

    Dies scheint vielleicht auf erster Sicht als ein sehr schlechtes Argument, aber eine Firma/Organisation die sich heutzutage nicht mit Social Media befasst ist leider hinter der Zeit, und könnte deswegen so von interessierten Kunden/Teilnehmern als so angesehen werden. Fast jede grössere und wichtige Organisation hat jetzt ein Social Media Profil, und andere “Konkurrenten,” ob es jetzt um Produkte oder Ideen handelt, brauchen deswegen auch ein Social Media Profil um konkurrieren zu können.

    ——————-

    Deswegen wird es auch für den Gesundheitssektor wichtig sein an dieser neuen Social Media Welt teilzunehmen. Genauso wie Gesundheitsdiplomatie an Wichtigkeit gewinnen muss damit wir besser das globale Politikumfeld gestalten und handhaben können, müssen wir auch lernen Social Media zu meistern um den globalen öffentlichen Diskurs besser gestalten und beeinflussen zu können.

    Reply
    • 2014-03-24 at 09:18
      Permalink

      Lieber Julian
      Ganz herzlichen Dank für dein ausführliches Feedback. Ich kann die von dir gemachten Punkte nur unterstützen. Ich glaube gerade im Gesundheitswesen ist das Potential für Social Media noch lange nicht ausgeschöpft – sowohl auf Sender wie auch Empfängerseite – sei es nun lokal oder grenzüberschreitend.
      Ich denke einfach auch, dass die verschieden Akteure noch etwas Zeit benötigen, um diese Möglichkeiten für sich zu entdecken.
      Carola Fischer, Careum

      Reply
    • 2014-03-25 at 15:23
      Permalink

      Lieber Julian,
      vielen Dank für deine differenzierte Analyse und das Feedback!

      Ich muss ehrlich gestehen: ich bin mehr als positiv überrascht, was der Einsatz der sozialen Medien auf der Konferenz bewirkt hat. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Twitter und Blog nicht nur als «Tool» eingesetzt wurden, sondern auch inhaltlich in Workshops und Sessions Thema waren. Urs Gattiker und Jan Geissler haben das bspw. ausgezeichnet bearbeitet…

      Deine Kriterienliste würde ich aber gerne noch um einen Punkt ergänzen. Es braucht eine “Gesunde Balance zwischen Verbreitung und Generierung von Inhalten”. Mit anderen Worten: irgendwoher muss das “Vogelfutter” fürs Zwitschern ja kommen ;-). Organisationen im Gesundheitswesen sind m. E. gut beraten, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen. Irgendwann fällt sonst auf, dass man ausschliesslich damit beschäftigt ist, zu verbreiten und der inhaltliche Input eher marginal ausfällt…

      Beste Grüsse, Jörg

      Reply
      • 2014-03-25 at 15:35
        Permalink

        Lieber Herr Haslbeck Jörg Haslbeck

        Ich liebe diesen Teil des Kommentars:

        “Mit anderen Worten: irgendwoher muss das “Vogelfutter” fürs Zwitschern ja kommen ;-). Organisationen im Gesundheitswesen sind m. E. gut beraten, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen. Irgendwann fällt sonst auf, dass man ausschliesslich damit beschäftigt ist, zu verbreiten und der inhaltliche Input eher marginal ausfällt…

        Ohne Inhalte get es nicht oder anders ausgedrückt: Content ist King – d.h. Inhalte welche für das Zielpublikum Mehrwert bieten sind wirklich SEHR wichtig.

        Ohne die haben wir nur das gezwitscher oder eine Echokammer – aber dann fehlt uns die Substanz.

        Freundlichst

        @CyTRAP:disqus
        http://blog.drkpi.de/rangliste-patient-advocacy/

        Reply
  • 2014-03-23 at 20:38
    Permalink

    Meine Slides aus dem Social Media Workshop sind übrigens auch auf SlideShare verfügbar – und alle Beispiele, die mit der kleinen weissen Hand markiert sind, kann man dort direkt mit einem Klick ausprobieren.

    “Nutzung von Social Media durch Leukämie-Online & CML Advocates Network”http://www.slideshare.net/jangeissler/2014-03-17-careum-social-media-workshop-jan-geissler-10

    Reply
    • 2014-03-24 at 09:07
      Permalink

      Lieber Jan Geissler
      Herzlichen Dank – die Folien sind jetzt direkt im Beitrag eingepflegt.
      Carola Fischer, Careum

      Reply
  • 2014-03-31 at 14:55
    Permalink

    Guter Entscheid von Careum für Social Media

    Der Einsatz von Social Media am Careum Congress ist auch über die Veranstaltung hinaus gelungen. So lässt sich die Diskussion über Twitter mit #CC14B auch nach zwei Wochen einfach nachverfolgen. Die Veranstalter des Kongresses weisen auf Handouts und weitere Infos hin. Daneben kommentieren Fachleute, Organisationen und Interessierte eigene und fremde Beiträge. Es entsteht so ein Rauschen zum Thema, das weiter trägt.

    Wie ein Marktplatz zum Entdecken von neuen Themen

    Mit den Social Media bewege ich mich, wie auf einem Marktplatz. Ich kann vorbeischauen, mich herumhören und einfach nur lauschen. Ich nehme Spuren auf und verfolge sie, kommentiere hie und da etwas, oder lasse mich auf Diskussionen ein. Der Vorteil dabei ist, dass ich mich auf verschiedenen Kanälen einbringen kann. Zum Thema Machtfaktor Patient 3.0 habe ich so viele Aussagen, Meinungen und Haltungen erspürt über Twitter, Facebook und über das Careum Blog.

    Mehr als ein Kongress-Format
    Der Congress wächst damit weit über sein Format hinaus und gibt mir die Chance, differenziert ins Thema hineinzuwachsen. Ich habe es als Teilnehmerin ohne Fachexpertise aus der Pflege sehr genossen, die verschiedenen Beiträge und Menschen vor Ort und im Netz auf mich wirken zu lassen. Ich weiss jetzt, als Patientin habe ich eine Stimme, die etwas zählt und ich übernehme meine Verantwortung im Dialog mit Beteiligten auf allen Ebenen. Ich finde Menschen, die mich bei meinen Fragen unterstützen können und erhalte selber ein Echo, wenn ich etwas poste.

    Grosses Lob für den sorgfältig vorbereiteten und durchgeführten Kongress.
    Ich wünsche Careum weiterhin diesen Schwung und freue mich auf weitere Impulse.

    Reply

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *