5 Schritte zum erfolgreichen Health Blog

Bloggen – ein einfacher Weg, mit der ganzen Welt aktuelle Themen zu diskutieren. Populär sind vor allem Mode-, Polit- und Musik-Blogs. Careum nutzt den Blog für Gesundheitsthemen.

Unser Ziel: sich mit Leserinnen und Lesern über Inhalte auszutauschen, an denen wir gerade arbeiten. Der Blog ermöglicht direktes Feedback und hilft allen Beteiligten, gemeinsam Themen voranzubringen. 

Der blog.careum.ch  befasst sich mit vielen Aspekten rund um Bildung im Gesundheitswesen. Die Inhalte und Perspektivenvielfalt in unserem Health Blog leben von den Beiträgen Aller, die darin schreiben, lesen und kommentieren. Daher sind (Gast-)Autorinnen und -autoren herzlich willkommen, sich einzubringen.

Sie beschäftigt etwas, das mit den Stiftungsaktivitäten von Careum zu tun hat? Sie haben Erfahrungen gemacht, über die Sie berichten möchten? Oder Sie setzen gerade ein spannendes Projekt um, das Sie vorstellen könnten? Dann sind Sie hier richtig!

Selbst ohne erste Erfahrungen beim Bloggen – in wenigen Schritten können Sie rasch die Grundlage für einen Blog erstellen. Mithilfe einiger Tipps kann ein spannender und interessanter Beitrag entstehen, der gelesen, geteilt und kommentiert wird. Wie beim Bloggen viel Wirkung mit wenig Aufwand erzielt werden kann, erfahren Sie hier.

 

«Zeit sparen durch «copy-paste»? Die Versuchung ist gross. Ein Manuskript ganz umschreiben müssen? Keine Sorge, ist nicht (immer) nötig. Aber ein paar Anpassungen sind nötig, um Texte für Social Media zu optimieren.»

© 2015 – Death to the Stock Photo
«Entspannt Bloggen», © 2015 Death to the Stock Photo

 

Health Blogging – so funktioniert’s!

5 Schritte zum erfolgreichen Health Blog

Download «5 Schritte» als PDF Datei – Careum Ceckliste (450 KB)

1. Thema und Titel – relevant, ansprechend, kurz, griffig?
  • Titel: je kürzer, desto besser, da einprägsamer (40 – 45 Zeichen inkl. Leerschläge)
  • Frage- bzw. Ausrufezeichen einbauen
  • Bezug zum Text herstellen
  • Provozieren, Interesse wecken, Fragen andeuten
  • Marke oder Konzept aufgreifen (wenn bekannt oder zu erklärender Gegenstand des Blogs)
 2. Teaser – einladend, vorhanden?
  • Kurze, attraktive Einleitung bzw. Zusammenfassung formulieren
  • Max. 15 – 20 Worte und kurze Sätze
  • Teaser gliedern und wichtigste Punkte hervorheben (fett)
  • Querverweise/-links zu internen/externen Blogs und Webseiten setzen
3. Text – leicht lesbar, übersichtlich, anregend, visuelle Elemente?
  • KISS – «Keep it simple stupid» bzw. «Keep it short and simple»
  • Kurze Sätze = besser (etwa 12 – 14 Wörter pro Satz)
  • Kurze Wörter = besser verständlich (7 oder weniger Buchstaben)
  • Kurze Absätze mit ca. 2 – 4 Sätzen (Lesende mit mobilen Geräten bedenken)
  • Aktiv formulieren, wenig Hauptwörter, Fachwörter vermeiden oder sie ggf. erklären, umschreiben bzw. auf Definitionen verlinken
  • Stichpunktlisten und Aufzählungen nutzen
  • Bilder, Logos und Grafiken mitliefern
  • Zitate einbetten
  • Satzelemente mit besonderer Relevanz fett kennzeichnen
  • Im Text mindestens drei aussagekräftige Zwischenüberschriften
  • 2 – 3 Fragen einbetten, die zu Kommentaren einladen (6 – 10 Wörter pro Frage)
  • Hilfsmittel nutzen zum Text prüfen (z. B. LanguageTool)
4. Links, Downloads und Audiovisuelles – vorhanden?
  • Mehrwert für Lesende schaffen, Zugang zu guten Ressourcen herstellen
  • Auf interne/externe Webseiten oder Blogbeiträge verweisen
  • Audio- und/oder Videobeiträge an Administratoren senden
  • Eigene Präsentationen oder Poster verknüpfen (z. B. via SlideShare)
  • Auf Podcasts und Youtube-Videos verweisen
5. Soziale Netzwerke & Kommentare – verbreitet, angestossen, eingeholt, beantwortet?
  • «Make it fly!» – fertigen Beitrag in sozialen Netzwerken verbreiten (XING, LinkedIn, Facebook, Google+ResearchGate etc.), dort Fragen stellen
  • Beitrag per Email individuell versenden und persönlich (immer wieder!) zum Kommentieren einladen – ist harte Arbeit, dranbleiben!
  • In anderen Blogs bei Kommentaren aufgreifen
  • In Artikeln oder Fachzeitschriften zitieren und auf Webseiten verlinken
  • Gravatar-Profil (Globally Recognized Avatar) anlegen, um kommentieren zu können
  • Jeden Kommentar beantworten und sich beim Kommentierenden bedanken!
  • Kommentare nutzen, um Mehrwert für Lesende zu schaffen (Links, Downloads, Literaturhinweise)

«Wichtig! Google liebt Beiträge mit Links zu Inhalten auf anderen Webseiten (z. B. zu Studien, Projekten, Vorträgen). Das hilft, dass der Blog-Beitrag bei Suchanfragen besser gefunden wird.»

 

Mobile Lesende
Wir lesen (mehr) mobil…, © 2015 Death to the Stock Photo

 

Inhalt zählt – die Zielgruppe vor Augen?!

Die hier genannten Tipps können helfen, dass ein Blog gelesen, kommentiert und verbreitet wird. Aber sie sind keine Garantie! Meist ist das Thema ausschlaggebend. Ein anderes Mal der Zeitpunkt, wann der Beitrag online geht. Manchmal es ist einfach nur Glück… Also auch die Daumen drücken! Und sich beim Schreiben immer die Menschen vor Augen führen, die mit dem Beitrag erreicht werden sollen:

«Creating buzz or having content go viral is great. But whether I reached my target audience remains a fair question.» (Urs E. Gattiker)

 


 Bloggen und mitdiskutieren!

Waren diese Hinweise hilfreich?

Was mögen Sie am Social Media Tool «Blog» besonders bzw. was gerade nicht?

Welches Gesundheitsthema möchten Sie gerne morgen auf dem Careum Blog sehen?

 Um informiert zu bleiben, kann der Careum Blog via eMail abonniert werden!


Der Autor dankt Dr. Carola Fischer, Careum Stiftung, und Prof. Dr. Urs E. Gattiker, DrKPI, für ihre Mitarbeit bei der Erstellung der Checkliste für den Careum Blog, auf die sich dieser Beitrag stützt.


Mehr erfahren

Geldschläger, J. Blog schreiben! So schreibst Du gute Blog-Artikel (Blogkiste, 04.01.2013).
Neben Tipps für knackige Überschriften und zum Vermeiden von «Fehlern» ein erster Einstieg, wie Suchmaschinen beim Bloggen genutzt und bespielt werden können.

Gattiker, Urs E. Der 10 Minuten Health Check für den guten Blog-Artikel (DrKPI, 25.06.2015).
Auch hier eine Anleitung, wie knackige Überschriften erstellt werden können. Ausserdem zeigt der Beitrag auf, wie man Kommentare erhält, Social Shares steigert und die Markenreichweite verbessert. 

Gattiker, Urs E. 3 Tipps für die Suchmaschinen-Optimierung (DrKPI, 08.09.2015).
Wer tiefer einsteigen will – hier wird erklärt, wie Google und Co einen Blog besser finden.

Smarty, Ann. How to Blog Consistently Without Burning Out (HubSpot, 12.01.2015).
Auf Englisch, aber sehr informativ: wie einem Bloggen und Schreiben leichter von der Hand geht. Gut und übersichtlich geschrieben, toller Hinweis von Yvonne Vignoli, Danke!

Joerg Haslbeck

Dr. Jörg Haslbeck, MSc, Pflege- und Gesundheitswissenschaftler, ist für Careum Forschung tätig und Postdoc am Institut für Pflegewissenschaft, Universität Basel. Sein Interesse: Empowerment, Selbstmanagementförderung bei chronischer Krankheit und Gesundheitskompetenz.

26 thoughts on “5 Schritte zum erfolgreichen Health Blog

  • 2015-10-04 at 09:24
    Permalink

    Lieber Jörg

    Herzlichen Dank für das erwähnen von DrKPI und unserem Team.

    Interessant ist, dass Careum eine solche Checkliste hat. Vielleicht noch wichtiger ist, dass das Careum Team wie auch seine Guest Blogger diese Checkliste konsequent nutzen.
    Das Resultat ist, dass der Careum Blog sich auch international nicht zu scheuen braucht. Diese Statistiken zeigen es:

    http://drkpi.de/rank/Gesundheit/*/*/*/*/blog.careum.ch

    Doch was mich wirklich beeindruckt ist, dass ihr schon seit dem Anfang versucht den Dialog im Blog zu fördern. Das Fundament dieses Erfolges in Sachen Dialog basiert auf 3 Dingen:

    1. Alleine die Anzahl der Kommentare ist beeindruckend (d.h. z.B. Fragen werden an Leser gestellt), UND
    2. die Tiefe der Leserkommentare eröffnet allen Blog Besuchern noch einmal zusätzlichen Mehrwert, sowie
    3. die Autoren welche fast ausnahmslos 100% der Leserkommentare beantworten, was nicht nur vorbildlich ist ABER auch wiederum den Lesern Mehrwert bietet.

    Und wenn man die Anzahl Kommentare anguckt, ist der Blog ganz weit vorne. Aber auch die Anzahl Social Shares können sich sehen lassen (Grafik und Anzahl hier).

    ==>http://drkpi.de/rank/Gesundheit/CH/*/*/5/blog.careum.ch

    Macht weiter so 🙂 Eine wirklich gute Fallstudie wie man die Theorie erfolgreich in die Praxis umsetzt. Will heissen, ein weiteres Beispiel das aufzeigt wie Problem-Based Learning hilft die Kommunikation im Gesundheitsbereich effektive zu gestalten. Chapeau!

    Urs

    Reply
    • 2015-10-04 at 10:38
      Permalink

      Lieber Urs,

      herzlichen Dank für das positive Feedback und den Einblick in die Reichweite bzw. Resonanz des Blogs!

      Du schreibst:

      «Vielleicht noch wichtiger ist, dass das Careum Team wie auch seine Guest Blogger diese Checkliste konsequent nutzen.»

      Diese Einschätzung teile ich. So eine Checkliste soll ja ein Hilfsmittel und Werkzeug sein, daher wurde sie als Blog veröffentlicht, um weiterentwickelt zu werden. Im Dialog. Mit Usern zusammen. Auf Beteiligung ausgerichtet. Wir werden da dran bleiben und zum Gebrauch ermutigen…

      Blogging als Weg zum Austausch mit Anderen und zur Weiterentwicklung von Themen: War für mich etwas Neues und – zugegeben – ich war am Anfang ziemlich skeptisch. Mittlerweile bin ich ein echter Fan geworden. Und die Ratschläge in der Checkliste haben zumindest mir in meinen Blogs sehr geholfen… Ehrlich gesagt müsste ich mich jetzt meinen allerersten Gehversuchen im Blog widmen und diese entlang der Checkliste bearbeiten. Allein die Titel sind schon bearbeitungsbedürftig.

      Die Tipps, die sich in der Checkliste finden, sind auch in anderen Blogs Thema. Aber man muss sich ja oft mühsam auf die Suche machen. Hier ist das Ziel unserer Checkliste, die wichtigsten Schritte mal kurz und knapp zusammenzutragen. Weiterführende Blog-Ratschläge finden sich dann bspw. in den Expertenforen wie z. B. DrKPI.

      Gleich nachgefragt: Um Redundanzen zu Experten-Blogs wie etwa dem von Euch zu vermeiden – welche Punkte können wir in unserer Checkliste noch sinnvoll aufgreifen und kurz behandeln? Ist alles drin, was User beim Schreiben von (Gast-)Beiträgen unterstützt?

      Beste Grüsse, Jörg

      Reply
      • 2015-10-04 at 10:50
        Permalink

        Lieber Jörg
        Danke für diese SCHNELLE ANTWORT. Da sehe ich ich muss gleich Arbeiten. Du schreibst

        “Um Redundanzen zu Experten-Blogs wie etwa dem von Euch zu vermeiden – welche Punkte können wir in unserer Checkliste noch sinnvoll aufgreifen und kurz behandeln? Ist alles drin, was User beim Schreiben von (Gast-)Beiträgen unterstützt?”

        Redundanzen gibt es wohl kaum, denn die meisten Experten-Blogs fokussieren auf ein Thema in mehr Detail. Eurer Blog mehr auf Gesundheit…

        Das schwierigste es ein Thema zu finden welches die Zielgruppe interessiert. Das heisst Mehrwert für den Leser.

        1. Welches Problem / Interesse hat die Leserin?

        2. Was könnte ihr helfen,
        ==> d.h. wie kann man Beitrag meiner Zielgruppe helfen deren Hunger nach mehr Wissen oder Problem effektiv anzupacken (z.B. wie kriege ich mein Kind dazu seine Hausaufgaben ohne murren zu machen)?

        3. Welches ist für diesen Beitrag meine primäre Zielgruppe (z.B. Forscher, Patienten, Aerzte, usw.).

        4. Wie spreche ich mehr als eine Zielgruppe an (z.B. Patienten und Aerzte)?

        Ich glaube das schafft der Careum Blog sehr gut in der Praxis.
        Aber dies vielleicht in einem Blogeintrag noch ein wenig genauer diskutieren?
        Das wäre mein Vorschlag.

        Grüessli
        urs

        PS. Natürlich wäre es auch noch hilfreich, wenn das Thema Gesundheit abgegrenzt werden könnte.
        D.h. wie sich der Careum Blog von anderen Blogs (zum Klinik-, Arzt- oder Pharmazie-Blog) unterscheidet.
        Wie gesagt er tut es, aber es für Gast-Autoren ersichtlich machen wäre vielleicht hilfreich.

        Reply
        • 2015-10-04 at 12:14
          Permalink

          Lieber Urs,

          das sind sehr hilfreiche Hinweise, vielen Dank! Daher auch die schnelle Antwort…

          In der Tat ist es sinnvoll, etwa in einem Beitrag – am besten verlinkt mit dem Kurzbeschrieb des Blogs – das Themenfeld im Health Blog von Careum zu konturieren. Der Blog ist im Vorfeld und Kontext des Careum Congress 2014 entstanden, daher hat er etliche Elemente und Strukturen, die «bottom-up» teils systematisch aber teils auch zufällig entstanden sind. Auch entlang neuer Erkenntnisse zum Bloggen. Hier inhaltlich die Zielgruppe noch besser anzusprechen, ist ein guter Hinweis.

          Du sprichst von «Abgrenzen». Ich kann mir aber auch vorstellen, dass bei Health Blogs die Querbezüge und «transversale Verbindungen» (kann man das so sagen?) noch deutlicher werden müssen. Also gegenseitig auf relevante Blogs aufmerksam machen. Beispielsweise zum Blog «Nachhaltiges Gesundheitssystem» der Schweizer Akademie für Medizinische Wissenschaften.

          Aber das sind dann auch Details, die weit über das Schreiben eines konkreten Beitrags hinausgehen. Hast du denn als wohl erfahrener Blogger ein paar konkrete Tipps, wie einem das Schreiben leichter von der Hand geht? Auch mal ganz praktisch? Wie legt man los? Gleich im Blogportal WordPress? Oder erst in einem Textverarbeitungsprogramm? Hilft es, ein Manuskript umzuschreiben? Oder diktiert man besser das, was man sagen will, einfach mal in sein Smartphone, weil es dann gleich verständlicher rüberkommt?

          Fragen über Fragen – beste Grüsse, Jörg

          Reply
          • 2015-10-05 at 11:07
            Permalink

            Lieber Jörg

            Ja mehr und mehr Fragen 🙂

            Also ich würde sogleich in WordPress schreiben. Denn wenn man zuerst in Word schreibt passiert Eines von 2 Dingen

            1. Man kopiert den Text aus Word und transferiert diesen in den Blog ….
            Nach dem Speichern kann dieser angeschaut werden. Er schaut sicherlich okay aus. Leider bedeutet dies viel Code der von Word ins Dokument eingebaut wurde.

            Der Code von Word macht Alles komplizierter und verlangsamt, wie schnell der Blogeintrag im Browser auf dem Handy angezeigt wird. Nicht gut.

            2. Man kopiert den Word Text ins WordPress aber in die Text Maske (d.h. auch der HTML Code wird hier angezeit). Wenn der Beitrag dann gespeichert wird, fallen alle Kodierungen aus Word raus. Das heisst der Titel ist jetzt nur noch normaler Text. Das mit FETT markierte Word ist jetzt nicht mehr Fett gedruckt, usw.

            Dann müssen natürlich alle Kodierungen wieder eingegeben werden. Trotzdem, besser als Variante 1, kein Zweifel.

            Fazit
            Es ist einfacher in WordPress anzufangen. Das WordPress Wysiwyg (What you see is what you get) System erlaubt es einem zu sehen, wie die Dinge auf dem Web anzuschauen sind. Somit kann ich die Dinge testen, bevor diese publiziert werden auf dem Blog.

            Uebrigens, im WordPress System Hier kann der Titel dann auch angegeben werden – wie

            Der Untertitel im Text

            oder aber

            kleinerer Untertitel

            im Text.

            Also meine Empfehlung –

            gleich in WordPress schreiben es spart Zeit, Aerger und Kodierungs-Probleme werden vermieden.

            Grüessli
            Urs

          • 2015-10-09 at 05:32
            Permalink

            Lieber Urs,

            vielen Dank für deine zusätzlichen Hinweise und die Anregung, gleich in WordPress loszulegen!

            Auch deine Tipps zur Gestaltung von Content in einem Blog finde ich sehr hilfreich. Allein wie Text formatiert ist, kann für die Leserin oder den Leser den kleinen Unterschied machen, der zum Weiterlesen und optimalerweise Sharing bzw. Teilen einlädt. Das unterstreicht auch ein englischer Blog, auf den ich kürzlich gestossen bin ==> «Formatting secrets of content that gets shared»

            In diesem Beitrag bin ich noch auf einen weiteren Tip gestossen, den ich sehr hilfreich finde. Vielleicht auch etwas für die Checkliste, weil es den Dialog fördern kann, auf den ein Blog ja abzielt – Personen und Blogs anschreiben, auf die man verweist, wie Ash Read es formuliert:

            «Reach out to everyone you quote – Getting in touch with the people you quote in your post is a great way to increase the amount of shares your content gets and help you to connect with new audiences. A few top tips for emailing people you’ve quoted:

            1. Keep it short: their inboxes are probably very busy, keep you message concise and to the point.

            2. Don’t ask them to share: you shouldn’t explicitly ask them to share your post, this message is simply to let them know you mentioned them.

            3. Include a link: you don’t want person you quote to have to go off in search of your post, include a link to it’s east for them to check out the post.»

            Also simpler Dreischritt beim Informieren: sich kurz fassen, ohne(!) Einladung zum Sharing und Link einbetten.

            Hast du mit solchen Strategien schon Erfahrungen gemacht?

            Beste Grüsse, Jörg

          • 2015-10-09 at 07:39
            Permalink

            Lieber Jörg
            Danke für die Antwort

            1. Keep it short: their inboxes are probably very busy, keep you message concise and to the point.

            2. Don’t ask them to share: you shouldn’t explicitly ask them to share your post, this message is simply to let them know you mentioned them.

            3. Include a link: you don’t want person you quote to have to go off in search of your post, include a link to it’s east for them to check out the post.»

            Wichtige Punkte !

            Das habe ich schon mehrmals vergessen. Ich mache es mit Kommentatoren – schreibe jedem eine standardisiertes Dankeschön vom System UND ein persönliches Thank you als eMail. Die eMail Adresse bekommt man ja, wenn der Leser einen Kommentator hinterlässt.

            Auch hier kommt immer gleich der Link mit, wo der Leser meine Antwort findet und dieser gleich nochmals antworten kann.

            Aber dies auch für die Autoren zu tun oder Menschen, welche man erwähnt ist klug… und logisch. Aber wie so oft vergesse ich, wie andere wohl auch manchmal die Dinge, die man offensichtlich tun sollte.

            Danke für die Erinnerung…. Uebrigens, ich tat dies hier:
            http://blog.drkpi.com/google-charges-for-youtube-ads-when-seen-by-robots/#comment-4534

            Der Autor hat auch gleich mehrmals geantwortet. Nur Sir Martin Sorrell antwortete via eMail und noch nicht im Blog :-).

  • 2015-10-04 at 16:34
    Permalink

    Sehr hilfreicher Blog zum Blog! Habe selber noch nie gebloggt, da ich nicht so richtig wusste, wie man den Mix aus wissenschaftlich und griffig zaubern kann. Der vorliegende Blog wird mir da nun sehr hilfreich sein. Thanks for sharing!

    Reply
    • 2015-10-05 at 20:34
      Permalink

      Liebe Friederike,

      wie schön zu lesen, dass solche kleinen Hinweise die «Hemmschwelle» zu bloggen senken können. Da darf man also gespannt sein auf die Zauberkünste zukünftiger BloggerInnen…

      Und wie die Hinweise von Urs Gattiker nahelegen – am Besten gleich direkt in WordPress loslegen und den Umweg über Word oder andere Textverarbeitungsprogramme abkürzen.

      Welche weiteren Fragen würdest du im Vorfeld deines ersten Blogs noch beantwortet wissen? Sind weitere Tipps gefragt, die es einem erleichtern, online zu schreiben?

      Beste Grüsse, Jörg

      Reply
  • Pingback: Social Media Recruiting | die besten Blogs | Health Check | Engagement

  • 2015-11-06 at 15:07
    Permalink

    Gute Blogtitel finden – gar nicht so einfach

    Lieber Jörg, lieber Urs

    Gerne liefere ich hier noch ein Argument, das beim Formulieren von Blogposts auch immer wieder Kopfzerbrechen macht. Wie formuliere ich verständliche Blogtitel? Hierzu inspiriert mich diese Seite: Tipps damit Sie gute Titel für Ihren Blog finden.

    Vielleicht stellen wir mal gemeinsam einen Beitrag zusammen, wo wir spezifisch verschiedene Blogtitel-Varianten anbieten. Was meint ihr?

    Herzliche Grüsse
    Yvonne

    Reply
    • 2015-11-07 at 08:11
      Permalink

      Liebe Yvonne,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich sehe es so wie du, dass es nicht leicht ist, einen guten Titel zu finden. Daher ist dein Hinweis auf eine der vielen Webseiten sehr willkommen, die gute Tipps übers Bloggen liefern. Davon hat es ja einige…

      Beim Durchlesen des verlinkten Blogs fiel natürlich sofort die «80/20-Regel» ins Auge: 80% lesen den Titel, aber nur 20% den Inhalt. Keine Frage: Es lohnt sich, beim Titel Zeit zu investieren.

      Was mir hilft: mehrere Varianten durchspielen; Schlagwörter, Redewendungen, provokante Begriffe überlegen; dann eine Rohversion schreiben und diese Anderen zum Durchlesen geben. Vier-Augen-Prinzip. Andere sehen, was ich nicht sehe. Und dann die Zeichenzahl prüfen.

      Zu deiner Idee mit den Blog-Titel-Varianten: So etwas wäre sicher gut dort aufgehoben, wo übers Bloggen geblogt wird, z. B. bei DrKPI. Das Bloggen über Blogs auf der Meta-Ebene überlasse ich persönlich lieber den Experten…

      Bei Health-Blogs wie dem der Careum Stiftung sollten m. E. vor allem die fachlichen Botschaften im Vordergrund stehen… Ein Blog wie dieser hier mit einigen paar Tipps soll Punkte aufzeigen, auf die beim Careum Blog Wert gelegt wird.

      Wie siehst du das?

      Beste Grüsse, Jörg

      Reply
      • 2015-11-07 at 09:01
        Permalink

        Lieber Jörg
        Bin sehr einverstanden mit dir. Wir sind ja daran, unsere Corporate Health Blogging Identität zu finden beim Schreiben unserer Beiträge. Aus meiner Sicht sind da vor allem die Eckpunkte (Titelwahl, Anzahl Abschnitte und Aufforderungen zum Dialog) Themen, die wir immer auch auf der Metaebene verbessern und besprechen. Vieles geschieht bei uns im Hintergrund in bilateralen Gesprächen.

        Hilfreich scheint mir deshalb umso mehr, wenn wir neben den Checklisten auch weitere Erfahrungen für unsere (Gast)autorinnen und -Autoren zusammenzufassen und öffentlich zur Verfügung stellen können.

        Ich bin überzeugt, dass sich dies auf unsere inhaltlichen Diskussionen auswirkt. Denn in der Auseinandersetzung mit Formulierungen schärfen wir unser Denken und gewinnen mehr Klarheit über unsere eigenen Botschaften.

        In diesem Diskurs machen wir für uns und unsere Bloggenden sichtbar, welchen Nutzen Schreibprozesse im Team bringen. So wächst langsam ein lebendiges Gedächtnis zu unseren Begleitgedanken. Und das wiederum bedeutet für mich: nicht nur über Wissensmanagement reden, sondern es auch leben.

        Freue mich auf weitere Debatten.

        Herzliche Grüsse
        Yvonne

        Reply
  • 2015-11-07 at 09:09
    Permalink

    Liebe Yvonne
    Lieber Jörg

    Sehr interessanter Beitrag auf den die Yvonne verweist.
    Ich habe dies versucht vor gut einem Jahr aufzuschreiben. Du Jörg hast damals auch kommentiert
    http://blog.drkpi.de/schlagzeile-des-jahres-2/

    Kurze Schlagzeilen gehen fast immer – aber eben nicht immer – besser, d.h. die Leute verstehen es schneller auch wenn sie den Text auf dem Handy überfliegen. Dann sind sehr kurze Schlagzeilen die Gewinner.
    Siehe auch David Abbott – der Weltklasse Texter der immer gesagt hat die besten Schlagzeilen revidiere ich 40 bis manchmal mehr als 60 mal….
    http://blog.drkpi.de/relevant-und-valuable-1/weckt-neugierde-1/

    Gut 20% der Zeit für einen guten Blogtext verwende ich für die Schlagzeile. Dann nochmals gut 15 – 20 % für die ersten 40 Wörter (den Einstieg) sodass dies alles das Interesse des Leser weckt.

    Freundlichst
    Urs

    Reply
  • 2015-11-07 at 17:09
    Permalink

    Lieber Urs
    Sehr gut, die angebotenen Vertiefungen zum Thema. Habe jetzt mal die letzten paar Titel unseres Careum Blogs aufgelistet mit der DrKPI-Bewertung zur Zeichenzahl in der Schlagzeile.

    Erfreulich ist, dass es meistens Punkte gibt.

    Die Punkteliste zum selber nachprüfen ist ganz am Ende des Kommentars.

    Herzliche Grüsse
    Yvonne

    __Karriere in der Pflegewissenschaft mit Stipendium = 49 Zeichen = 0 Punkte
    __5 Schritte zum erfolgreichen Health Blogm = 40 Zeichen = 100 Punkte
    __Problem-based Learning – Kompetenzen erwerben für heute und morgen = 66 Zeichen = 0 Punkte
    __Wo gibt es überall Care- und Case Management? = 45 Zeichen = 50 Punkte
    __Care- und Case Management: Betroffene reden mit = 47 Zeichen = 50 Punkte
    __Food4Thought #3: Care- und Case-Management = 42 Zeichen = 75 Punkte
    __Patientensicht im Schweizer Gesundheitsbericht = 46 Zeichen = 50 Punkte
    __Ältere Arbeitnehmende haben Potenzial! = 38 Zeichen = 100 Punkte
    __Gesundheitskompetenz: Lesen und Schreiben = 41 Zeichen = 75 Punkte
    __Patienten an Forschung beteiligen = 33 Zeichen = 100 Punkte
    __Patient Empowerment: selbstbestimmt leben = 41 Zeichen = 75 Punkte
    __Vereinbarkeit dank Betreuung im Pflegezentrum? = 46 Zeichen = 50 Punkte
    __Young Carers: Wenn junge Menschen pflegen = 42 Zeichen = 75 Punkte
    __Stillen stärkt Gesundheit! = 26 Zeichen = 100 Punkte
    __Palliative Care: Selbstmanagement am Lebensende? = 48 Zeichen = 50 Punkte
    _________
    – 100 Punkte = weniger oder bis zu 40 Buchstaben ink. Leerschläge,
    – 75 Punkte = 41 – 44 Buchstaben inkl. Leerschläge,
    – 50 Punkte = 45 – 48 Buchstaben inkl. Leerschläge,
    – 0 Punkte = 49 und mehr Buchstaben inkl. Leerschläge
    _________

    Reply
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  • 2015-11-30 at 09:11
    Permalink

    Lieber Jörg, lieber Urs und liebe Yvonne

    Vielen Dank für den informativen Beitrag und die zahlreichen Einblicke und Tipps zur Praxis des Health Bloggings – das finde ich sehr hilfreich!

    Ich habe nun ein Anliegen an Euch:

    Schreibhemmnissen kreativ begegnen – aber wie?

    Immer mal wieder kommt es vor, dass ich einen interessanten Blog-Beitrag lese, dann im Arbeitsalltag weitergehe und später meine Gedanken, Reflektionen und Fragen zum gelesenen Beitrag aufblitzen. Aber sie sind zu wenig greifbar, um – meines Erachtens – einer Öffentlichmachung würdig zu sein. Vermutlich bräuchte es nicht viel dazu. Aber eben, dann hapert’s irgendwie und allzu oft bleiben dann die Gedanken leider “liegen” und die Beiträge unkommentiert.

    Wie geht Ihr mit Schreibhemmnissen um? Wie kann man sie elegant umschiffen? Oder besser, wie lassen sie sich kreativ überwinden oder gar nutzen?
    Und wem geht es manchmal ähnlich wie mir?

    Liebe Grüsse
    Sylvie

    Reply
    • 2015-11-30 at 19:45
      Permalink

      Hallo Sylvie,

      herzlichen Dank für diesen äusserst wertvollen Kommentar! Du thematisierst eine Herausforderung, die viele betrifft – egal ob online oder print. Mit so etwas hat man auch zu tun, wenn es um Artikel, Qualifikationsarbeiten etc geht.

      Du schreibst: «Wie kann man sie elegant umschiffen?»

      Meines Erachtens kann man diese Herausforderung bewältigen, also lernen, damit umzugehen – umschiffen vermutlich nicht. Vorweg ein paar Stichpunkte, bevor ich zu meinem eigentlich Punkt komme. Hilfreich kann sein, herauszufinden, was für ein Schreibtyp man ist. Schreibe ich gerne morgens, abends, zwischendurch oder zu festen Zeiten? Nützen mir Stichpunktlisten, um Struktur in den Text zu bekommen? Oder lieber ein Mind-Map, um Zusammenhänge beim Brainstormen zu visualisieren? Auch ein Thema – wie schreibe ich am liebsten? Am PC, mit Stift und Papier oder (neuerdings) per Spracherkennungs-Software?

      Ich persönlich bin ein grosser Fan des «Freewriting», um Schreibblockaden zu überwinden und Ideen «herauszuschälen». Diesen Ansatz hat der US-amerikanische Professor Peter Elbow bereits in den 1970er Jahren entwickelt. Die geniale und einfache Idee: Wenn die Leitung verstopft ist (Stichwort: Schreibblockade), muss man – um auf gute Gedanken zu kommen – erst mal das ganze Gerümpel raus spülen, dann fliessen die Ideen…

      Wie geht Freewriting? Recht einfach: simpel drauflos schreiben, ohne auf Satzzeichen oder Rechtschreibung zu achten (Rechtschreibprüfung in der Textverarbeitungssoftware ausschalten); Bildschirm ausschalten oder ein Blatt Papier vor den Laptop-Bildschirm legen; mal einfach ein paar Minuten «drauflos schreiben». Und zwar zu der Kernfrage, «was man eigentlich sagen will!?»… Danach kann man sich dann hinsetzen und überarbeiten, kontrollieren, überprüfen. So lässt sich locker und ungezwungen herausfinden, worauf man hinaus will. ==> Kurzer Text von Elbow übers Freewriting (PDF, 78kb)

      Btw, nice quote: «Freewriting may seem crazy but actually it makes simple sense.» (P. Elbow)

      Nicht immer hat man Zeit für so etwas. Kleine Helferlein, wenn einem etwas einfällt oder man versucht, auf Ideen zu kommen: Notiz-App im SmartPhone, Notiz-Heft und Bleistift, Email/SMS an sich selbst senden, Anderen die Idee erklären, beim Ideen beim Sport oder Spazierengehen sammeln, Sätze formulieren… Es gibt hier keinen Königsweg, herausfinden, was zu einem passt. Halt – eine Regel gibt es: immer schreibend versuchen, Blockaden zu überwinden! 🙂

      Viele Grüsse, Jörg

      P.S. Ich weiss genau, wovon du sprichst. Jede(r), der/die schreibt, kennt das…

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    • 2015-11-30 at 22:22
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      Ja, liebe Sylvie, gut Ding will Weile haben. So auch Texte. Gleichzeitig leben wir heute in einer sehr schnellen Welt, die sofort Reaktionen verlangt. Ich löse das jeweils so, dass ich mich bewusst dort gerne verleiten lasse, wo es mir Spass macht. Wie z.B. jetzt: ich will sofort auf deinen Kommentar reagieren, weil mir daran liegt, Gedanken in dieses spannende Thema einfliessen zu lassen.

      Es muss für mich immer eine Herausforderung sein. Es soll keine Über- oder Unterforderung sein, sondern muss meine innere Welt in Bewegung bringen.
      Manchmal horche ich kurz auf und überlege. Ich will nicht gleich zum nächsten gehen, sondern gezielt die spontan aufgeblitzten Gedanken formulieren. Das nimmt mir vielleicht ein wenig Zeit weg von dem, was ich geplant habe, gibt aber auch neue Energie, weil etwas entstehen kann.

      Zwei praktische Tipps?
      Rituale einführen: Sich z.B. ein Zeitfenster geben, wo gezielt Kommentare formuliert werden. Mir passiert das jeweils im Zug am Morgen beim Stöbern in Twitter & Co. Dann sollen ein zwei Sätze reichen.

      Oder mit freien Assoziationen arbeiten: Bei Schreibstau bewährt sich «écriture automatique».

      Du nimmst ein Blatt Papier und ein Stift. Du schreibst von Hand ohne mit dem Stift abzusetzen, alles aneinander. Wenn du am Ende der Linie ankommst schreibst du weiter. Vielleicht drehst du dann das Blatt oder es entsteht sonst eine Linie. Der springende Punkt ist, dass du bei der Schreiberei nicht bewusst denkst, sondern spontan schreibst, was dir gerade durch den Kopf geht. Wild durcheinander.

      Du wirst merken, dass sich die Gedanken lösen. Neue Ideen fliessen ein.

      Diese Übung regelmässig durchgeführt, kann sehr befreiend sein. Diese Texte sind dann kleine Kunstwerke, schön anzusehen.
      Die Bedeutung des Textes liegt in deinem Kopf als Prozess, das Resultat ist nicht der Text auf dem Papier, sondern die Ideen, mit denen du dann an die weitere Textarbeit gehst.

      Die besten Tipps rund um’s Schreiben hole ich mir bei Glenn Leibowitz auch mit seinen Podcasts und dem Newsletter.

      Probiere es aus! Bin gespannt auf die Erfahrungen dazu.
      Viel Spass!

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      • 2015-12-01 at 18:22
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        Liebe Yvonne,

        vielen Dank für diese weiteren Hinweise. Was du über das «écriture automatique» schreibst, erinnert sehr an «FreeWriting»…

        Ist hier das Gleiche gemeint (halt in anderen Sprachen)? Oder worin ist der Unterschied zu dem was Elbow unter Schreiben als Weg versteht, auf neue Gedanken zu kommen und Blockaden zu lösen…

        Bin gespannt auf deine Gedanken.

        Viele Grüsse, Jörg

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  • 2015-12-02 at 07:28
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    Der Unterschied zwischen “Freewrinting” und “écriture automatique” liegt im Duktus. Einfach drauflos schreiben ohne zu denken ist eines. Ein anderes ist, sich innerlich darauf einzustellen, die eigenen Grenzen zu erweitern. Bei der “écriture automatique” überwinden wir auch die Syntax und grammatikalischen Strukturen. Es gibt keine Wortabstände und Satzzeichen. Es gibt keine vorgegebene Linienführung, sondern freies Entwickeln von Etwas, aus dem etwas Anderes entsteht. Wir füllen damit keinen Abfalleimer, sondern gestalten Bilder, die den Zugang zum Unterbewussten aufdecken. Nicht zu vergessen: Die “écriture automatique” wurde von den Surrealisten gepflegt als Methode, die Unzugängliches zugänglich macht. Wenn ich also meine Zeit ins Schreiben investiete und gleichzeitig meine innere Aufmerksamkeit radikal auf mein Unbewusstes lenke, schaffe ich ein eigenes Werk, das auf mein weiteres Werk strahlt.

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    • 2015-12-02 at 14:52
      Permalink

      Liebe Yvonne,

      Du schreibst: “Bei der “écriture automatique” überwinden wir auch die Syntax und grammatikalischen Strukturen. Es gibt keine Wortabstände und Satzzeichen. Es gibt keine vorgegebene Linienführung, sondern freies Entwickeln von Etwas, aus dem etwas Anderes entsteht. […]

      Ich sehe hier ausschliesslich Gemeinsamkeiten. Denn im Grunde folgt den von dir genannten Prinzipien auch das Freewriting. Den Gedanken freien Lauf lassen. Keine Satzzeichen berücksichtigen. Grammatik ignorieren. “Vergrabene Gedanken” durch das Schreiben herausfliessen lassen. Einzige Begrenzung: geschrieben wird für einen bestimmten Zeitraum, z. B. fünf oder zehn Minuten.

      Allerdings liest es sich bei dir viel schöner und ästhetischer als meiner verkürzten Schreibe… 😉

      Beste Grüsse, Jörg

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    • 2015-12-03 at 17:21
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      Und noch einen Fund möchte ich hier mitteilen, vielleicht hat auch schon jemand Erfahrungen damit gemacht? Ich habe mir eben das LanguageTool in Firefox eingebaut. Einerseits ist es sehr auf Grammatik und Rechtschreibung ausgelegt. Andererseits scheint es bei der Leichten Sprache zu helfen… ==> Mehr erfahren. Wer weiss dazu mehr?

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